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Bild eines Jungen vor Bücherregalen, der sich ein aufgeschlagenes Buch ansieht

Anke Beilstein: Nicht anderen Ratschläge geben, sondern endlich eigene Hausaufgaben erledigen

Berichterstattung SWR / Hubig Vorsitzende Kultusministerkonferenz

Anke Beilstein, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, reagiert auf aktuelle Äußerungen der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Hubig, die heute den Vorsitz der Kultusministerkonferenz übernimmt:

„Es ist schön, dass sich Frau Hubig laut der Berichterstattung des SWR nun bundesweit dafür einsetzen will, dass ‚alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland sicher lesen, schreiben und rechnen können‘. Das Problem ist nur, dass Rheinland-Pfalz dabei kein Vorbild sein kann. Denn der dringende Handlungsbedarf liegt vor der eigenen Haustür.

In Rheinland-Pfalz verlässt fast ein Drittel der Kinder die Grundschule ohne richtig Lesen und Schreiben zu können. Erschreckend sind zudem die Ergebnisse der jüngsten IQB-Studie. Der Wissensstand rheinland-pfälzischer Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Biologie und Chemie ist unbefriedigend. Seit der letzten Vergleichserhebung hat sich Rheinland-Pfalz sogar verschlechtert und liegt unterhalb des Durchschnitts.

Ein zentrales Problem ist, dass in Rheinland-Pfalz Millionen von Unterrichts-stunden ausfallen. Die von der Landesregierung geschönten Statistiken spiegeln die tatsächliche Unterrichtsversorgung nicht wieder. Das belegt z.B. die Studie des Regional-Elternbeirats Koblenz. Danach fallen 2,7 Millionen Unterrichtsstunden aus, was einem Unterrichtsausfall von mehr als 9 Prozent entspricht. Das bedeutet einen Mehrbedarf von rd. 3000 Vollzeit-Lehrkräfte beziehungsweise 4000 Teilzeitkräfte, um nur die Ausfälle an Pflichtunterrichtsstunden zu kompensieren. Wir brauchen deshalb zusätzliche Plan-stellen sowie erweiterte Ausbildungskapazitäten in den Studienseminaren.

Widersprüchlich sind zudem die Aussagen von Frau Hubig zum Zentralabitur, das die Landesregierung bisher immer abgelehnt hat. Das wird parlamentarisch zu hinterfragen sein.“

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