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Marion Schneid: Universitäten im Land brauchen Unterstützung, um Direktstudium zur Ausbildung in der Psychotherapie anbieten zu können

Reform der Psychotherapeutenausbildung

Ab dem Wintersemester 2020 soll es auch in Rheinland-Pfalz einen eigenständigen Studiengang ‚Psychotherapie‘ geben. Die notwendige finanzielle Unterstützung, um diesen neuen Studiengang in Rheinland-Pfalz erfolgreich einzurichten, wolle die Landesregierung jedoch nicht geben. Das Wissenschaftsministerium sehe hierfür den Bund in der Pflicht, so die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Marion Schneid, im Nachgang zum jüngsten Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.

Sie können Marion Schneid wie folgt zitieren:

„Geht es um die Reform der Psychotherapeutenausbildung, wirkt Wissenschaftsminister Wolf abermals abwartend und planlos. Der neue Ausbildungsweg zur Psychotherapeutin/zum Psychotherapeuten – ein 3-jähriges Bachelor- und ein 2-jähriges Masterstudium – ist wichtig, um langfristig eine qualitativ hochwertige Versorgung psychisch kranker Kinder, Jugendlicher und Erwachsener sicherzustellen. Schon jetzt zeichnet sich in Rheinland-Pfalz eine Unterversorgung psychisch kranker Menschen mit Psychotherapie ab.

Für die Einrichtung dieser Studiengänge brauchen die Universitäten Ressourcen. Allerdings sei laut Wissenschaftsministerium die Finanzierungsfrage noch nicht geklärt. Es werde mit dem Bund Verhandlungen geben, aber das Land sei nicht bereit, in Vorleistung zu treten!

Dies erzeugt abermals Verunsicherung bei den Studierenden und gefährdet letztendlich die Umsetzung des Gesetzes und somit den Start der neuen Studiengänge. Dabei wurde die Landesregierung ausdrücklich von der Landespsychotherapeutenkammer gelobt für den Einsatz um diese Reform der Psychotherapeutenausbildung, und jetzt bleibt die notwendige Unterstützung für die Umsetzung aus. Planvolles Handeln sieht anders aus!“

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