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Bild eines zusammengekauerten Kindes in einem dunklen Raum

Simone Huth-Haage: Schutz unserer Kinder und Jugendlichen muss Priorität haben

Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche bekämpfen

Die CDU-Landtagsfraktion fordert die Landesregierung auf, sich stärker bei der Bekämpfung von Kindesmissbrauch zu engagieren – besonders, wenn es um sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche geht. Laut polizeilicher Kriminalstatistik 2018 gab es mehr als 600 Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch in Rheinland-Pfalz. Auch die Dunkelziffer ist hoch. Die Zuständigkeit für den Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch und seine Folgen liegen in erster Linie beim Land.

Dazu erklärt die familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Simone Huth-Haage:

„Es ist unser aller Aufgabe, Kinder und Jugendliche besser vor Gewalt, gerade auch sexueller Gewalt, zu schützen. Eine Pflichtaufgabe, die jedes Ressort betrifft, denn jedes Jahr erleiden viele Kinder und Jugendliche sexuelle Gewalt – sei es in der eigenen Familie, im sozialen Umfeld, in Bildungseinrichtungen oder bei der Nutzung digitaler Medien. Unsere Landesregierung muss deutlich mehr für die Bekämpfung unternehmen, um Prävention, Intervention und Hilfen für Missbrauchsopfer zu verbessern. Entsprechende Maßnahmen müssen eng verzahnt werden.

Vorbeugung schützt Opfer und nicht, wie von der SPD gerne behauptet, Resozialisierung. Präventiver Kinderschutz muss Priorität haben. Daher ist es wichtig u. a. Schutzkonzepte in allen Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten, zu etablieren. Das Land muss verbindlich regeln und sicherstellen, dass Konzepte für Schutz und Hilfe bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in allen Einrichtungen und Organisationen in öffentlicher oder freier Trägerschaft entwickelt und eingeführt werden und im Alltag dauerhaft zur Anwendung kommen. Die Einführung von Schutzkonzepten in Schulen, Kitas, der Jugend und Behindertenhilfe, Kliniken, Sportvereinen und Flüchtlingsunterkünften sollte ab sofort landesweit finanziell und personell unterstützt werden. Insbesondere für pädagogische und medizinische Fachkräfte sollten in ausreichendem Umfang Qualifizierungsangebote bereitstehen.

Die Bekämpfung sexueller Gewalt muss auch im Internet stattfinden. Medienpädagogische Angebote in Schulen und im außerschulischen Bereich müssen dringend erweitert werden. Zur wirksameren Bekämpfung von Missbrauchsabbildungen im Netz (Kinderpornografie) brauchen Strafverfolgungsbehörden zudem mehr Personal und modernste Technik.“

Simone Huth-Haage erklärt, dass die CDU-Landtagsfraktion in einer schriftlichen Anfrage die rheinland-pfälzische Landesregierung auffordern wird, ihre Maßnahmen zur Prävention und zur Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch detailliert darzulegen.

 

 

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